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← Zurück zur ÜbersichtModelltest 1 · Thema: Schlafforschung und Gedächtnis · Niveau C1

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Lernen im Schlaf? Was nächtliche Ruhephasen für das Gedächtnis leisten

Dass ausreichender Schlaf die Konzentrationsfähigkeit verbessert, ist hinlänglich bekannt. Ein interdisziplinäres Forschungsteam hat nun genauer , welche Rolle die einzelnen Schlafphasen bei der Festigung neu erworbenen Wissens spielen. Dazu lernten 64 Studierende am Abend Wortpaare einer ihnen unbekannten Sprache. Während eine Gruppe anschließend ungestört schlafen durfte, wurde die andere immer dann geweckt, wenn ihre Hirnströme den in den Tiefschlaf anzeigten.

Am nächsten Morgen schnitten die ungestörten Schläferinnen und Schläfer bei der Abfrage deutlich besser ab. Die Forschenden dies darauf zurück, dass das Gehirn im Tiefschlaf Gelerntes aus dem Kurzzeitspeicher in das Langzeitgedächtnis überträgt. Besonders aufschlussreich war zudem, dass die Unterschiede zwischen den Gruppen auch eine Woche später noch waren. Für Studierende, die vor Prüfungen nächtelang durcharbeiten, ergibt sich daraus eine klare Empfehlung: Wer sein Lernpensum auf mehrere Tage verteilt und dem Gehirn ausreichend Ruhephasen , behält den Stoff nachhaltiger.

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